Der Föderalismuspreis 2025 geht an den Verein «Schulen nach Bern» für sein Projekt «SpielPolitik!». An der Nationalen Föderalismuskonferenz vom 13. November 2025 in Zug wurde die Trophäe offiziell überreicht. Das Projekt ermöglicht Schulklassen aus allen Sprachregionen der Schweiz, den politischen Prozess von der Idee bis zur Abstimmung hautnah zu erleben – inklusive Debatten im Nationalratssaal in Bern.
«SpielPolitik!» wird gemeinsam vom Dachverband Lehrerinnen und Lehrer Schweiz (LCH), der Westschweizer Lehrergewerkschaft (SER) und den Parlamentsdiensten getragen. Die Co-Präsidentinnen des Projekts, die Nationalrätinnen Maja Riniker und Delphine Klopfenstein Broggini, betonen den hohen Wert politischer Bildung für Jugendliche. Die Jury lobte insbesondere die Verbindung von Bildung, Politik und Mehrsprachigkeit.
Im Rahmen der Veranstaltung wurde zudem Marco Solari verabschiedet, der sich in den vergangenen Jahren als Jurymitglied für sprach- und kulturübergreifende Projekte starkgemacht hat. Gleichzeitig wurde die Ausschreibung für den Föderalismuspreis 2026 lanciert.
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